Trigonometrie mal anders

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Wer würde einen normalen Schultag für ein Matheprojekt opfern?

Am Montag, 30.06.2014 haben wir uns dieser Herausforderung gestellt. 24 Schüler der neunten Klasse haben sich einen ganzen Vormittag der Mathematik gewidmet.

Zu Besuch waren die Vermessungsingenieure Frau Döhle und Herr Nerkamp mit fünf Auszubildenden vom Landesbetrieb Geoinformation und die Dozenten für Geomatik Herr Acevedo und Herr Freier von der Hafen-City-Universität. Das Programm klang relativ simpel: wir sollten die Höhe unseres Feuerwehrturms bestimmen. Doch war die Theorie, die uns in den ersten beiden Stunden vorgestellt wurde, recht anspruchsvoll. Wir empfanden vieles als ziemlich kompliziert. So komplexe Formeln und das lange Zuhören waren wir nicht gewohnt. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit weckte das Projekt aber dann doch immer mehr unser Interesse. Als wir dann die Theorie bewältigt hatten, durften wir eine Pause machen. Danach ging es mit der Praxis los.

Jede Gruppe, bestehend aus vier Schülern, bekam einen Experten zugewiesen, der ihnen bei der Vermessung half. Die Aufgabe, nun den Feuerwehrturm zu vermessen, war doch nicht ganz so einfach. Wir konnten nicht einfach auf den Turm klettern und ihn mit einem Maßband ausmessen, sondern mussten ihn aufwendig mit Vermessungsinstrumenten ins Visier nehmen. Aber das war bei einem Vermessungsprojekt auch zu erwarten.

Nach einer kleinen Einführung in die uns zur Verfügung gestellten Instrumente konnten wir dann unsere Arbeit als Turmvermesser starten. Bei der Vermessung brauchten wir viel Hilfe mit den Geräten und auch die Auszubildenden mussten ab zu fragen, wie man mit den neuen Geräten, die von der Hafen-City-Universität ausgeliehen waren, arbeitet. Doch nach kurzer Zeit konnten wir dann die benötigten Winkel bestimmen und in unser Vermessungsbuch eintragen. Diese Arbeit verlangte Konzentration und war daher anstrengend, aber auch sehr interessant.

Die Ergebnisse der Vermessung konnten sich schon sehen lassen, aber nun musste aus allen Ergebnissen noch die Höhe des Turmes berechnet werden. Also ab an den Taschenrechner. Doch bevor es richtig ans Rechnen ging, musste jede Gruppe einmal schätzen. Am Ende wurde die Gruppe, die am besten geschätzt hatte, mit Geodreiecken belohnt. Nach den höllischen Qualen des Rechnens hatten alle Gruppen sehr verschiedene Ergebnisse. Am Ende war aber doch klar, dass der Turm 28 Meter hoch ist.

Dieses Projekt gab uns die Gelegenheit, einen Einblick in den Beruf des Vermessungsingenieurs zu erhaschen. Man muss Mathematik wirklich lieben, um diesen Beruf nach der Schule auszuüben, aber auch für Schüler, die nicht viel mit Mathe anfangen können, war dieser Tag doch sehr interessant. Es war toll, etwas Neues auszuprobieren.

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